Apple stellt 4K Retina iMac in 21,5" vor

Heute stellte Apple den lang erwarteten iMac 21.5" mit Retina Display sowie neue Eingabegeräte (Magic Mouse 2, Magic Keyboard 2 und Magic Trackpad 2) vor.

Hier eine Zusammenfassung der technischen Daten:

Display

21,5" Retina 4K Display (54,61 cm Diagonale) mit IPS Technologie, Auflösung von 4096 x 2304 Pixeln mit Unterstützung für Millionen von Farben

Prozessor

3,1 GHz Quad-Core Intel Core i5 (Turbo Boost bis zu 3,6 GHz), optional mit 3,3 GHz Quad-Core Intel Core i7 (Turbo Boost bis zu 3,8 GHz)

RAM

8 GB 1867 MHz LPDDR3 Arbeitsspeicher (On-Board), optional 16 GB

Festplatte

1 TB Festplatte (5400 U/Min.), optional mit bis zu 2 TB Fusion Drive oder 512 GB Flash Speicher (SSD)

Grafik

Intel Iris Pro Graphics 6200

Video

FaceTime HD Kamera
Gleichzeitige Unterstützung der vollen nativen Auflösung auf dem integrierten Display und auf einem externen Bildschirm von bis zu 4096 x 2304 Pixeln
Unterstützung für die Modi „Erweiterter Schreibtisch“ und „Bildschirme synchronisieren“

Audio

  • Stereolautsprecher
  • Zwei Mikrofone
  • 3,5 mm Kopfhöreranschluss
  • Kopfhöreranschluss/optisch-digitaler Audioausgang (Minianschluss)
  • Unterstützung für Apple iPhone Headset mit Mikrofon

Anschlüsse

  • 3,5 mm Kopfhöreranschluss
  • SDXC Kartensteckplatz
  • Vier USB 3 Anschlüsse (kompatibel mit USB 2)
  • Zwei Thunderbolt 2 Anschlüsse
  • Mini DisplayPort Ausgang
  • Unterstützung für HDMI, DVI, VGA und Dual-Link DVI (Adapter separat erhältlich)
  • 10/100/1000BASE‑T Gigabit Ethernet (RJ-45 Anschluss)
  • Kensington Diebstahlsicherung

OLG Hamm: Dürfen Autofahrer ihr Handy an einer roten Ampel benutzen?

Grundsätzlich ist es Autofahrern verboten, das Mobiltelefon während der Fahrt zu benutzen. Aber gilt das Handy-Verbot auch, wenn sich das Auto an einer roten Ampel durch eine Start-Stopp-Funktion selbst ausschaltet? Das Oberlandesgericht hat hierzu eine Entscheidung getroffen.

Autofahrer telefoniert an roter Ampel

Folgender Sachverhalt lag dem Fall zugrunde: Der angeklagte Autofahrer hielt mit seinem Pkw an einer roten Ampel und telefoniert dort mit seinem Handy, ohne dabei eine Freisprechanlage zu nutzen. Während des Telefonats war der Motor nicht in Betrieb, da das Fahrzeug mit einer sogenannten „ECO Start-Stopp-Funktion“ ausgestattet war. Mithilfe dieser schaltet sich der Wagen selbständig aus, sofern der Fahrer auf das Bremspedal tritt. Dennoch verurteilte das Amtsgericht Dortmund den Fahrer wegen vorsätzlicher verbotswidriger Benutzung eines Mobiltelefons als Kraftfahrzeugführer (§ 23 Absatz 1a Satz 1 StVO) zu einer Geldbuße in Höhe von 40 Euro.

Das Amtsgericht stellte im Urteil darauf ab, dass der Fahrer trotz der Start-Stopp-Funktion weiterhin am Straßenverkehr teilnehme, da er den Wagen jederzeit wieder durch Betätigen des Gaspedals in Gang setzen könne. Für ein vollständiges Ausschalten sei es erforderlich, dass eine Zündvorrichtung bedient werde. Die Richter des Oberlandesgerichts Hamm mussten sich mit dem Fall im September letzten Jahres beschäftigen.

Fahrer darf Handy benutzen, wenn Motor ausgeschaltet ist

Das Oberlandesgericht Hamm (Beschluss vom 09. September 2014, Az. 1 Rbs 1/14) sprach den Autofahrer von dem Vorwurf frei. Maßgeblich ist Satz 2 des § 23 Absatz 1a StVO. Danach ist die Benutzung des Mobiltelefons dann nicht verboten, wenn das Fahrzeug steht und der Motor ausgeschaltet ist. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Fahrer den Motor manuell abschaltet oder die dies durch eine im Wagen eingebaute automatische Funktion geschieht. Das Gericht erteilte der Ansicht des Amtsgerichts eine Abfuhr, wonach für ein vollständiges Ausschalten des Motors die Bedienung einer Zündvorrichtung erforderlich sei. Dies lässt sich dem Gesetzeswortlaut nicht entnehmen. Die Verbotsvorschrift soll nur sicherstellen, dass dem Autofahrer beide Hände für die eigentlichen Fahraufgaben zur Verfügung stehen. Solche Aufgaben fallen jedoch nicht an, wenn der Wagen steht und der Motor (automatisch) ausgeschaltet ist. Somit darf er während dieses Zeitraumes sein Mobilfunk bedienen, ohne dabei rechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen.

Fazit:

Autofahrer dürfen ihr Handy dann bedienen, wenn der Pkw steht und sie den Motor ausgeschaltet haben. Dabei reicht es aus, wenn sie hierfür eine Start-Stopp-Funktion bedienen.

 

© Sören Siebert, e-recht24.de

Apple Watch mit weniger Sensoren und Funktionen als "ursprünglich geplant"

In den letzten Tagen geistern Meldungen durch die Fachpresse, die Apple Watch würde über weniger Sensoren und Funktionalität verfügen, als Apple ursprünglich geplant hatte. Hier wird teilweise der Eindruck erweckt, dass das Unternehmen nicht alle Funktionen implementiert, die bei der Präsentation im Herbst gezeigt wurden. Das ist nicht der Fall. Apple lebt von dem Anspruch, dass Produkte zuverlässig funktionieren und Techniken erst dann eingeführt werden, wenn sich ihre Funktionalität gewährleisten lässt. Warten wir also ab, bis das endgültige Produkt tatsächlich am Markt verfügbar ist, bevor wir es in der Luft zerreißen. 

Es ist erstaunlich, wie viel Zeit und Energie mit Spekulationen und Gerüchten vertan wird. Schon vor der Einführung des iPhones hiess es: "braucht niemand", "zu teuer", etc. Dennoch wurden hunderte von Millionen Geräten verkauft. 

Bundestag befasst sich mit neuen Benutzungsbedingungen von Facebook

Wie heise.de berichtet, befasst sich der Deutsche Bundestag mit den ab 30. Januar in Kraft tretenden Allgemeinen Nutzungsbedingungen von Facebook

Darin erklärt das soziale Netzwerk, dass es künftig auch das Surfverhalten seiner Mitglieder analysieren will, um personalisierte Werbung zu zeigen. Anwender sollen aber auch mehr Kontrolle über die gezeigte Reklame erhalten und erfahren, warum sie bestimmte Anzeigen sehen. Wer sich nach dem 30. Januar bei bei Facebook einloggt, akzeptiert die Geschäftsbedingungen automatisch; einzige Widerspruchsmöglichkeit ist die Löschung des eigenen Accounts.

Abgeordnete und Datenschützer kritisierten Facebook deshalb: Das Unternehmen würde nicht genügend Auskunft darüber geben, was sie mit den Nutzerdaten anstellen. "Welche Daten werden im Hintergrund gesammelt, und wie gehen die verschiedenen Unternehmen damit um?", fragte Mechthild Heil (CDU), die für Verbraucherschutz in der Unionsfraktion zuständig ist.

Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Kelber (SPD) bemängelte in einem Brief an Facebook, dass viele Aussagen nicht konkret genug seien. Facebook gehe mit den neuen AGB "sehr weit", erklärte Kelber.

Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar kritisierte, dass sich Facebook nicht an deutsches Datenschutzrecht halten würde. Mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs gegen Google zum "Recht auf Vergessen" sei aber klar, dass auch Facebook sich an nationales Recht halten müsse. Problematisch sei laut Caspar auch, dass die geplanten Änderungen den Datenaustausch zwischen Facebook und WhatsApp sowie Instagram ermöglichen würden. Beide Unternehmen gehören zu Facebook, werden aber unabhängig vom Netzwerk betrieben.

Immerhin sei Facebook bemüht, seinen Mitgliedern einen verständlichen Überblick zu den Neuerungen zu liefern, fand CDU-Abgeordnete Heil. "Das ist vom Gedanken her sehr gut und auch begrüßenswert", sagte sie. "Aber das heißt natürlich nicht, dass das, was dort getan wird, auch für uns in Deutschland rechtlich in Ordnung ist." Facebook hat nach der Kritik des Rechtsausschusses allerdings keine Änderungen verkündet.

Ursprünglich sollten die neuen AGB bereits Anfang des Monats in Kraft treten. Nach Kritik von Datenschützern hat das Unternehmen das Vorhaben auf den 30. Januar verschoben, um den Mitgliedern mehr Zeit zu geben, sich mit den Änderungen vertraut zu machen.

 

Quellen: heise.de, dpa

 

Apple, iTunes

Monopolklage: Apple entlastet

Ein anders lautendes Urteil um den Vorwurf des unfairen Wettbewerbs beim iPod Musik Player hätte Apple über eine Milliarde Dollar kosten können. Die Jury kam jedoch schnell zu einer für das Unternehmen positiven Entscheidung

Apple hat sich in einem potenziell milliardenschweren Prozess um Musik auf seinen iPods durchgesetzt. Eine Geschworenen-Jury in Kalifornien sprach Apple vom Vorwurf frei, die Firma habe den Wettbewerb einschränken wollen, in dem man die über iTunes eingekaufte Musik nur auf iPods und nicht auf Playern anderer Hersteller abspielen konnte. Die Kläger warfen Apple vor, durch die enge Verknüpfung aus iTunes Store, iTunes und iPod die dominante Stellung im digitalen Musikmarkt zur wettbewerbswidrigen Erhöhung der iPod-Preise genutzt zu haben.

DRM (Digital Rights Management)

So soll Apple laut der Klage mit einer Aktualisierung der iPod-Software konkurrierende Anbieter von Musik-Downloads wie RealNetworks von den Abspielgeräten ausgeschlossen zu haben, um das eigene Geschäft zu schützen. Apple verwies im Gegenzug auf damalige Verträge mit der Musikindustrie, die einen Kopierschutz vorschrieben. Außerdem haben das Software-Update mögliche Probleme beim Funktionieren der Geräte verhindern und die Sicherheit verbessern sollen. 

Zuletzt hatte der ehemalige Apple-Mitarbeiter Rod Schultz im Verfahren ausgesagt, das Unternehmen habe versucht, alle Geräte von Fremdanbietern zu blockieren und damit MP3-Player der Konkurrenz von iTunes auszuschließen. Apple stellte jedoch dar, diese Maßnahmen seien zum Schutz des DRM-Systems sowie der iTunes-Anmutung für die Nutzer notwendig gewesen – das Zusammenspiel von iTunes mit anderen MP3-Playern oder das Synchronisieren des iPods durch Drittanbieter-Software hätte zu Problemen geführt.

Fazit

Die Entscheidung der Jury kam einstimmig bereits nach wenigen Stunden. Ein Anwalt der Kläger erklärte gegenüber dem Wall Street Journal, man werde in Berufung gehen. Zuletzt wären dem Anwaltsunternehmen die notwendigen Kläger für diese Art von Sammelklage (Class-Action-Suit) fast abhanden gekommen. Klageberechtigt war nur, wer in einem bestimmten Zeitraum einen iPod von Apple gekauft hatte. Eine Klägerin verlor ihren Status, da sie nicht nachweisen konnte, dass sie selbst im fraglichen Zeitpunkt ein betroffenes Produkt gekauft habe.

In der Sammelklage wurden im Namen von acht Millionen Kunden 350 Millionen Dollar gefordert. Der Betrag hätte sich verdreifachen können, wenn das Gericht einen mutwilligen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht festgestellt hätte. 

Quellen: dpa, twit

Microsoft Office 2011 für Mac: Microsoft beseitigt kritische Sicherheitslücke

Das Update für die OS-X-Version beseitigt eine Sicherheitslücke in Word, die das Einschleusen und Ausführen von Schadcode erlaubt. 

Microsoft hat Office für Mac 2011 in Version 14.4.7 veröffentlicht. Das Update beseitigt eine als "kritisch" eingestufte Sicherheitslücke in Word, die das Ausführen von Schadcode ermöglicht. Der Angreifer muss den Nutzer dazu bringen, eine manipulierte Word-Datei zu öffnen, erklärt der Software-Konzern – und erhalte dann die Rechte des angemeldeten Nutzers. Konten mit geringeren Rechten sind deshalb weniger gefährdet als solche mit Admin-Rechten, betont Microsoft.

Die neue Version des soll außerdem den Umgang mit verknüpften Dateien verbessern, die auf einem Microsoft SharePoint-Server liegen.

Der Patch für Office 2011 ist in deutscher Fassung 116 MByte groß und lässt sich entweder über Microsofts Download-Seite oder die integrierte Softwareaktualisierung beziehen. Ein neues Office-für-Mac-Paket hat Microsoft für 2015 angekündigt, Beta-Versionen von Word, Excel, PowerPoint und OneNote sollen im ersten Halbjahr zur Verfügung stehen. Eine Vorabversion des neuen Outlook lässt sich bereits herunterladen – allerdings nur von Office-365-Abonnenten.

 

Voraussetzungen, um einen Mac als iPhone-Gesprächsstelle zu nutzen

Mit der neuen Funktion "Handoff" beschreibt Apple die Möglichkeit, Vorgänge auf einem Gerät - egal ob iOS oder Mac - zu beginnen und nahtlos auf einem anderen fortzusetzen. Auch soll man Telefongespräche am Mac entgegennehmen können, wenn das iPhone klingelt. Da ich mich wunderte, dass mein MacBook Air mit Mac OS X 10.10 Yosemite nicht reagierte, wenn mein Telefon klingelte, stellte ich fest, dass das ganze nicht so einfach ist, wie man glauben möchte. Zwei Voraussetzungen müssen (zusätzlich zu den Handoff-Grundeinstellungen auf Mac und iPhone) gleichzeitig erfüllt sein, um über den Mac zu telefonieren:

Mac und iPhone müssen nicht nur im selben WLAN eingebucht, sondern auch per Bluetooth miteinander gekoppelt sein. Wer sein iPhone als persönlichen Hotspot nutzt, hat das möglicherweise ohnehin schon getan. Desweiteren müssen beide Geräte dieselbe AppleID für iCloud verwenden.

iOS 8.1 Update verfügbar

Eine große Zahl Anwender von iPhones und iPads können jetzt ihr Betriebssystem aktualisieren: Apple hat in der Nacht zum Dienstag iOS 8.1 veröffentlicht. Zusammen mit der neuen Software-Version startet in den USA das Bezahlsystem Apple Pay.

Das Update behebt nicht nur Fehler und stopft Sicherheitslücken, sondern bringt auch verbesserte und neue Funktionen. Dazu zählt etwa der Zugriff auf die iCloud-Fotomediathek. Neu ist auch die Möglichkeit für iPhone-Besitzer, SMS vom iPad oder Mac (ab OS X 10.10) aus zu senden oder auf diesen Geräten zu empfangen. Der in der iOS-Version 8.0 abgeschaffte Aufnahmen-Ordner (Camera Roll) kehrt zurück, in dem alle mit dem iPhone oder iPad geschossenen Fotos zu finden sind. 

Durch den Fotomediathek-Zugriff kann man nun alle Bilder und Videos anschauen, die auf den Servern des iCloud-Speicherdienstes abgelegt sind. An einem Gerät vorgenommene Änderungen werden direkt mit allen anderen genutzten iPhones, iPads oder Macs synchronisiert.

iOS 8.1 läuft auf iPhones ab Version 4S und iPads ab Version 2, wobei damit zu rechnen ist, dass die Leistung auf diesen Geräten nicht sehr viel Freude bereiten dürfte. Schade ist auch, dass auf dem iPhone 6 Plus immer noch nicht alle Apple-eigenen Apps (wie Telefon, Podcast, etc.) für das Querformat angepasst wurden. Während der Vorstellung des Gerätes im September war die Nutzung im Querformat als eine wesentliche Eigenschaft genannt worden.