Warum CarPlay von Apple vielleicht ein Rohrkrepierer wird

Am Wochenende hatten wir einen Tag lang die aktuelle V-Klasse von Mercedes-Benz zum Testen. Insgesamt ein sehr praktikables und geräumiges Fahrzeug mit vielen positiven Eigenschaften. Ein Manko war jedoch die Anbindung vom iPhone an das verbaute Multimedia-System. Über USB hakte die Wiedergabe ständig. Bluetooth funktionierte auch manchmal nicht und beim Abspielen eines Videos (was man natürlich nur im Stand nutzen sollte), waren Bild un Ton nicht synchron. Im neuen Volvo XC90 hatten wir bereits CarPlay getestet, was eine sehr angenehme Erfahrung war. Jedoch meinte der Volvo-Verkäufer, das CarPlay nur bestellbar mit dem Volvo-eigenen Navigationssystem sei und die iPhone-Navigation dann gesperrt wäre. Zum einen war das bei unserem Testfahrzeug nicht der Fall, zum anderen fänden wir es ziemlich frech, wenn es so wäre. Denn dann bräuchte man CarPlay nicht wirklich. Unsere Recherche bei Mercedes-Benz ergab, dass CarPlay dort auch nur in einigen Modellen in Verbindung mit dem ab 3.500€ teuren COMAND Online System. Aber wozu ein 3.500€ teures Display in der Größe eines iPad mini bestellen, wenn die eigentliche Arbeit das iPhone macht?!