DE-CIX verklagt BND wegen ungesetzlicher Überwachung

Betreiber des weltgrößten Internetknotens wirft BND Rechtsbruch vor

In Frankfurt am Main befindet sich einer der größten Internet-Knoten der Welt. Er spielte beim geheimen Datenaustausch zwischen BND und NSA eine wichtige Rolle.

Der "Komplize" will nicht mehr: Seit Jahren zapft der Geheimdienst Daten vom De-Cix in Frankfurt ab. Nun will der Betreiber die Verbindung kappen - und zieht vor Gericht.

Quelle: Süddeutsche Zeitung - Georg Mascolo und Ronen Steinke, Berlin

Foto: Boris Roessler/dpia)

 

Apple gewinnt siebenjährigen Patentstreit mit Samsung

Ein Gericht in Kalifornien hat den südkoreanischen Konzern zu Schadenersatz in Höhe von 539 Millionen US-Dollar verurteilt. Schon vor Jahren hatten US-Gerichte entschieden, dass Samsung Funktionen des iPhone illegal kopiert hatte, etwa das Zoomen mit zwei Fingern. Über die Höhe der Entschädigung zogen die beiden Unternehmen aber bis vor das höchste US-Gericht. Apple forderte mehr als eine Milliarde Dollar, Samsung wollte den Betrag auf unter 30 Millionen Dollar verringern.

 

Quelle: LinkedIN / Handelsblatt

BMW plant Abo-Gebühr für CarPlay

Nachdem namhafte Software-Hersteller vor einiger Zeit dazu übergegangen sind, neben oder immer häufiger auch anstatt des Lizenzverkaufes monatliche oder jährliche Gebühren für die Nutzung ihrer Produkte zu erheben, plant BMW nun, ein einzelnes (Hardware-)Ausstattungsmerkmal ausschließlich gegen Jahresgebühr anzubieten: Apple Carplay. Während andere Auto-Hersteller das Feature, das die wesentlichen - (während der Fahrt vermeintlich sicheren) Anwendungen des iPhones auf den Fahrzeug-Touchscreen holt, entweder kostenfrei oder gegen einen einmaligen Aufpreis anbieten, will BMW künftig ab dem zweiten Jahr 80 $ (in den USA) oder 110 € hierzulande als Jahresnutzungsgebühr einführen. Dabei haben die Autohersteller außer der Entwicklung der Hardware-Anpassung keine weiteren Kosten, wie z. B.  Lizenz-Gebühren an Apple. 

 

Böse Zungen behaupten, dass dieses Geschäftsmodell bei BMW gar nicht so neu sei: Die Nutzung des Blinkers sei schon lange ein kostenpflichtiges  Abo-Lizenzprodukt. 

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Microsoft Support für Windows VISTA ist beendet

Am 11. April 2017 endet der Support von Microsoft für das Betriebssystem Windows Vista. An diesem Tag erhalten Nutzer voraussichtlich im Rahmen des Microsoft Patchdays zum letzten Mal ein aktuelles Sicherheitsupdate. Anschließend werden für Windows Vista keine weiteren Updates mehr veröffentlicht, auch wenn noch Fehler oder Sicherheitslücken entdeckt werden sollten. Da öffentlich bekannte Schwachstellen somit nicht mehr geschlossen werden, birgt die weitere Nutzung von Vista hohe Risiken für die IT-Sicherheit, vor allem wenn das betroffene Gerät mit dem Internet verbunden ist. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät Anwendern von Windows Vista, das Betriebssystem nach dem 11. April nicht mehr zu verwenden und möglichst schnell auf ein anderes aktuelles Betriebssystem umzusteigen.

BSI veröffentlicht Mindeststandard für sichere Web-Browser

Bei Nutzung eines Web-Browsers werden Daten in der Regel auch aus nicht vertrauenswürdigen Quellen geladen. Diese Daten können schädlichen Code (Viren, Trojaner, Spyware etc.) enthalten und den Arbeitsplatzrechner unbemerkt infizieren, so dass ein sicherer Betrieb nicht mehr möglich ist. Dies kann zum Verlust der Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität von schützenswerten Daten führen. Somit stellt eine Nutzung von Web-Browsern erst einmal ein Risiko dar. Durch die Umsetzung und Einhaltung dieses Mindeststandards sollen diese Risiken minimiert werden.

Dieser Mindeststandard beschreibt Sicherheitsanforderungen an Web-Browser, die auf Arbeitsplatzrechnern der Bundesverwaltung eingesetzt werden. Diese Anforderungen sind zum Erreichen eines Mindestmaßes an Informationssicherheit einzuhalten.